Genitalherpes Männern

Männer, die sich mit Genitalherpes infizieren, entwickeln normalerweise am Penis und um die Vorhaut herum Blasen und Wunden. Blasen und Wunden können auch auf den Hodensäcken, am Gesäß und um den After herum auftreten.

Genitalherpes ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten. Sie wird durch die Herpes-Simplex-Viren (HSV) verursacht. Die meisten Fälle von Genitalherpes werden durch eine Infektion mit dem Typ 2 Herpes-Simplex-Virus (HSV-2) verursacht.

Der Typ 1 Herpes-Simplex-Virus (HSV-1) verursacht meist Wunden oder Fieberblasen . Doch der Virus kann auch eine Ursache des Genitalherpes sein.

Herpes Online-Konsultation und Rezept-Service

Die meisten Menschen mit Genitalherpes wissen nicht, dass sie daran leiden. Das kommt daher, dass er bei den meisten Menschen entweder keine Symptome hervorruft oder nur sehr geringe.

Weist jeder die gleichen Herpes-Symptome auf?
Nicht jeder leidet an den gleichen Symptomen des Genitalherpes. Einige Menschen, die mit dem Virus infiziert sind, erleiden nie einen Befall. Jedoch ist es ihnen noch immer möglich andere Menschen anzustecken. Das Virus wird dann am ehesten übertragen, wenn es aktiv ist, dass bedeutet in der Zeit in der Blasen vorhanden sind. Während Anfang und Ende eines Ausbruchs, bevor sich die Blasen in Schorf verwandeln, ist das Virus am ansteckendsten.

penispilzgenitalherpes

Da Genitalherpes die Geschlechtsteile betrifft, gehen viele davon aus, dass das Virus bei Männern und Frauen verschieden agiert. Jedoch sind die Symptome des Genitalherpes bei Männern und Frauen sehr ähnlich. Der Hauptunterschied ist, dass der Virus bei schwangeren Frauen Komplikationen verursachen kann, durch welche die Infektion auf das Kind übertragen werden könnte. Davon abgesehen gibt es so etwas wie einen männlichen oder weiblichen Genitalherpesvirus nicht, die Infektion wird bei beiden Geschlechtern durch das gleiche Virus verursacht.

Primäre Infektion und erster Befall
Die meisten Menschen, die sich zum ersten Mal infizieren, zeigen Symptome innerhalb der ersten 1-2 Wochen nach Infektion (Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner). Während dieser sogenannten Inkubationszeit vermehrt sich das Virus in den Zellen, bis sein Vorhandensein einen Ausbruch der Krankheit verursacht. Der erste Ausbruch jedoch ist oftmals sehr schwach. Daher wird er von vielen Menschen nicht bemerkt (die Symptome werden manchmal mit einem Pickel oder einem eingewachsenen Haar verwechselt). Die Ausbrüche folgen normalerweise dem gleichen Muster und beginnen mit einem Juckreiz oder Kribbeln. Dann erscheinen Blasen, die in offene Wundgeschwüre aufbrechen. Während der Ausbruch fortschreitet, verwandeln sich die Geschwüre in Schorf und heilen, ohne Narben zu hinterlassen.

Manche Patienten leiden zudem unter Fieber, Kopfschmerzen und einem Brennen beim Wasserlassen. Der erste Ausbruch kann mehrere Wochen anhalten und eine lange Heilungsphase benötigen. Nach dieser ersten Episode ruht der Virus wieder, bis ein neuer Ausbruch ausgelöst wird (siehe unten).

Die dem ersten Ausbruch folgenden Ausbrüche, neigen dazu weniger stark zu sein. Die Patienten lernen normalerweise die ersten Anzeichen eines Genitalherpes zu erkennen. Dies ermöglicht es mit einer antiviralen Behandlung zu beginnen, bevor die Symptome zu unangenehm werden.

Primärer Genitalherpes – Anzeichen und Symptome
Während des ersten Ausbruchs sind erste frühe Symptome des Genitalherpes folgende:

  • Fieber und grippeähnliche Symptome
  • Übelkeit oder das Gefühl, krank zu sein
  • Muskelschmerzen
  • Schmerzhaftes Wasserlassen
  • Kribbeln, Brennen oder Juckreiz in dem Bereich, in dem die Blasen auftreten werden

Nach dem ersten Kribbeln und Jucken taucht eine oder mehrere Grüppchen kleiner Bläschen auf (manchmal schmerzhaft), die mit einer leicht trüben Flüssigkeit gefüllt sind. Die Blasen können sich an verschiedenen Bereichen befinden:

Bei Männern können Genitalherpes-Wunden im oder am Penis, den Hodensäcken, der Leiste und den Oberschenkeln, am Gesäß und um den After herum auftreten

Aufgrund von verschiedenen sexuellen Aktivitäten (z.B. Oralsex) ist es möglich Genitalherpes am Mund, auf der Zunge, den Lippen und anderen Körperteilen zu bekommen. Jedoch ist diese Art der Übertragung recht selten und tritt am ehesten dann auf, wenn der Virus sehr aktiv ist – d.h. wenn Blasen oder Wunden erschienen sind oder dabei sind, sich zu bilden.

Behandlung und Medikamente
Es gibt antivirale Medikamente, die dafür entwickelt wurden, Herpes Ausbrüche zu verhindern und die Auswirkungen von Ausbrüchen merklich zu reduzieren. Die Medikamente sind sicher anzuwenden, lindern die schmerzhaften oder unangenehmen Symptome und verkürzen die Zeit der Heilung erheblich.